Rezensionen

Rezension zu Oceania – Die Prophezeiung

Oceania – Die Prophezeiung

Autor: Hélène Montardre

Seiten: 359

Verlag: Kosmos

Klappentext: Die Folgen der Klimaveränderung zeigen sich mit voller Wucht: Der Meeresspiegel steigt unaufhörlich. Die USA haben als Einzige die Zeichen früh genug erkannt und einen gewaltigen Damm gebaut, der ihnen Schutz bietet. Doch der Preis für die Sicherheit ist hoch: Amerika ist zu einem Polizeistaat geworden, die Grenzen sind geschlossen und die Presse unterliegt einer strengen Zensur.

Die 16-jährige Flavia ist auf der Flucht von der Westküste Frankreichs nach Amerika. Auf dem Segelboot trifft sie auf eine Gruppe von Forschern, die geheimes Wissen über den Klimawandel auf eine rätselhafte Laborinsel mit dem Namen Oceania bringen wollen. Kurz bevor sie in New York eintreffen wird Flavia in einem Sturm von Bord gerissen. Wird sie es dennoch schaffen Oceania rechtzeitig zu erreichen?

Meine Meinung:

Ich finde die Handlung sehr interessant, denn hier wird spezifisch der Klimawandel für die Ereignisse als Ursache dargestellt wodurch dieser Roman auch als Dystopie-Fan gut gelesen werden kann. Vor allem für jugendliche Leser ist es ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Dystopien.

Von der ersten Seite an begleitet man die Protagonistin Flavia und erlebt wie ihre Welt mehr und mehr in sich zusammenfällt, da sie durch den steigenden Meeresspiegel ihre geliebte Heimat und ihren Großvater Anatole als einzigen Verwandten hinter sich lassen muss, um ein sorgenfreies Leben leben zu können.

Ich mag die Geschichte sehr, denn man erlebt nicht nur Flavias Sichtweise, sondern auch die anderer Charaktere (welche ich aus Spoiler-Gründen nicht nennen mag =D)

Besonders gut gelungen finde ich die immer wieder überraschenden Wendungen, welche die Autorin geschickt einbaut und selbst ich konnte nicht immer vorausahnen, was geschehen wird – es war wirklich sehr packend!

Das Ende hat mich sehr mitgenommen und ich konnte es kaum erwarten diese Reihe mit dem zweiten Band „Oceania – Weisser Horizont“ fortzusetzen.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar  um ein paar gemütliche und nicht zu anspruchsvolle Lesestunden zu verbringen. Man kann flüssig lesen, es werden nicht viele Fach- oder Fremdwörter verwendet, wodurch ich schnell weiterlesen konnte und das Buch beinahe verschlungen habe, denn es ist einfach, aber dennoch sehr packend geschrieben.

Cover:

Das Cover hat mich als allererstes auf dieses Buch aufmerksam gemacht – es ist wunderschön gestaltet und spiegelt die Geschichte sehr gut wieder ohne zu viel zu verraten. Es macht sofort Lust das Buch zu schnappen und zu lesen.

Fazit:

Insgesamt finde ich den Auftakt zu dieser Trilogie sehr gelungen und lesenswert. Das Buch lädt zum weiterlesen ein, denn auch ich wollte sofort wissen wie Flavias Reise weitergeht.

Oceania - Die Prophezeiung
Oceania
Hélène Montardre
Kosmos
359

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