Rezensionen

Rezension zu Penelope – Wolfsköder

Penelope – Wolfsköder

Autor: Theresa Sperling

Seiten: 263

Verlag: Drachenmondverlag

Klappentext:

Penelope arbeitet als verdeckte Ermittlerin für das Geheime Jugendeinsatzkommando (GJK), das an Minderjährigen verübte Schwerverbrechen aufklärt. Vom GJK zum Kämpfen und Töten abgerichtet und als ehrgeizige Fahrradkurierin getarnt, folgt Penelope der Spur einer verschwundenen Berliner Schülerin. Niemand weiß, ob die Vermisste noch lebt, weil sie vermutlich einem Serienmörder zum Opfer gefallen ist. Penelope muss den Mörder ködern und überführen, bevor weitere Mädchen sterben. Und je tiefer Penelope sich in die Welt aus Lügen und Verbrechen verstrickt, desto gefährlicher wird es, sich jemandem anzuvertrauen, Freunde zu finden, sich zu verlieben…

Meine Meinung:

Gemeinsam mit der Protagonistin Penelope lernen wir das GJK kennen und was es bedeutet für diese Menschen zu arbeiten. Denn Penelope wird dazu ausgebildet Serienmörder zu ködern und zu überwältigen, was selbstverständlich weder einfach noch auf die leichte Schulter zu nehmen ist.

Dieser Jugendthriller wurde von Anfang bis Ende gut durchdacht und ist wirklich fesselnd, sodass mir persönlich das Lesen richtig Spaß gemacht hat! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn ständig rätselt man mit, wer denn jetzt der Böse ist und wem man überhaupt vertrauen kann.

Der einzige Charakter, bei dem man sich wirklich immer sicher sein kann ist tatsächlich die Protagonistin selbst, denn wir erleben diese ganze Geschichte schließlich aus ihrer Perspektive und selbst hier muss der Leser auseinander halten, was Wirklichkeit ist und was das GJK zum Schutz von Penelope erfunden hat. So wird nochmal eine besondere Art der Verbundenheit zwsichen Leser und Prota erschaffen.

Aber auch diese ganze Geschichte mit dem Geheimen Jugendeinsatzkommando finde ich unglaublich interessant, denn dann frage ich mich: Kann es das GJK wirklich geben? Die Autorin beschreibt alle wichtigen Merkmale (zB Orte und Lokationen in der Stadt) sehr realitätsnah, sodass es von der Theorie her möglich ist.

Das Ende habe ich als sehr passend zur gesamten Geschichte empfunden, denn es ist nicht wirklich geschlossen und nicht wirklich offen und doch gewissermaßen unverhergesehen (finde ich zumindest).

Schreibstil:

Der Schreibstil von Theresa Sperling hat mir von Anfang an gefallen! Sie hat mich direkt abgeholt und ich konnte an der Seite von Penelope diesen Jugendthriller miterleben und mit ihr die gefährlichen Abenteuer bestreiten <3

Cover:

Dieses Cover ist einfach der Wahnsinn! Es ist spannend und macht unglaublich neugierig auf den ersten Jugendthriller im Drachenmondverlag <3 Die dezente Farbwahl neben dem sonst schwarz-weißem Cover lassen es gleich nochmal spannender und düsterer wirken – es ist einfach toll <3

Fazit:

Insgesamt hat mir dieser Jugendthriller sehr gefallen! Es ist eine interessante Geschichte mit dem GJK und diese Art der Kriminalverfolgung durch Jugendliche an der Seite der Protagonistin mitzuerleben ist wirklich einzigartig spannend gewesen <3 Ich würde gerne mehr davon lesen! <3

Penelope - Wolfsköder
Theresa Sperling
Drachenmondverlag
263

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