Rezensionen

Rezension zu Tàcharan – Elfenzorn

Tácharan – Elfenzorn

Autor: Miriam Skovo

Seiten: 199

Verlag: Selfpublisher

Klappentext:

Mamma, Papá,

vor drei Tagen wurde ich euch entrissen.
Vor drei Tagen war alles noch normal.

Meine Welt drehte sich um unseren Urlaub in Schottland und um mein Studium. Es fühlt sich an, als wäre das vor einer Ewigkeit gewesen. So viel hat sich verändert.
Wisst ihr noch, wie ich mir als Kind gewünscht habe, die schottischen Mythen und Legenden wären wahr? Hätte ich das lieber nicht getan.
Jetzt bin ich hier, in einer fremden Welt. Umgeben von ihnen, die mir das Leben am Hofe nicht leicht machen. Eigentlich ist die Anderswelt ein wunderschöner Ort. Eigentlich.

Wäre da nicht die Sache mit der Prüfung, die ich absolvieren soll. Ach, und alle nennen mich ein Wechselbalg. Könnt ihr euch das vorstellen? Wie gerne würde ich euch nach der Wahrheit fragen. Aber ich weiß ja, dass es eine Lüge ist … Oder?

Dieser Brief wird euch niemals erreichen. Dafür werden sie schon sorgen. Aber ihn zu schreiben, beruhigt mich. Irgendwie.

In amore,
Stella

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um die junge Stella, die mit ihren Eltern in Schottland Urlaub macht und dann in die Anderswelt entführt wird, wo sie sich einer gefährlichen Aufgabe stellen muss. Denn nicht alles ist immer so wunderschön, wie es in den Mythen beschrieben wird und das muss auch unsere Protagonistin ernüchternd feststellen.

Die Geschichte ist spannend und entführt den Leser in die schottische Mythologie, wo wir gemeinsam mit Stella nach und nach die Welt hinter den Feenhügeln kennenlernen.  Ich persönlich hätte gern schon zu Beginn mehr über die Anderswelt erfahren, allerdings haben wir so ungefähr den gleichen Wissensstand wie unsere Protagonistin und können uns besser in sie hineinversetzen.

Die Persönlichkeit unserer Protagonistin ist ziemlich gut ausgebaut, da wir die Geschichte aus ihrer Sicht erleben und auch ihre Gedanken und Gefühle erfahren. So kann sich der Leser gut in ihre Lage versetzen und mitfiebern. Die anderen Charaktere sin relativ undurchschaubar, was einen rätseln lässt, denn man weiß nie, wem man wirklich trauen kann und wem nicht. Gleichzeitig setzt auch das uns auf eine Stufe mit Stella, wodurch ich mich besser in sie hineinversetzen konnte.

Das Ende ist spannend und furchtbar nervenaufreibend 😀 Wenn ihr mit so etwas nicht gut umgehen könnt, solltet ihr also lieber auf die Fortsetzung warten, bevor ihr diesen ersten Teil lest 😀 Ich allerdings möchte diese Geschichte jetzt schon nicht missen müssen <3

Schreibstil:

Der Schreibstil von Miriam Skovo ist so locker und leicht, dass man ganz schnell ganz viel lesen kann, ohne dass es großartig anstrengend wird. Das habe ich bereits bei anderen ihrer Bücher festgestellt und bin ein großer Fan von ihr geworden <3

Cover:

Das Cover gefällt mir eigentlich recht gut, da ich finde, dass es das geheimnisvolle der schottischen Mythologie widerspiegelt. Allerdings hätte die äußere Pergamentoptik auch gern ein wenig kleiner sein dürfen, damit der Ausschnitt der Anderswelt größer und damit auffälliger ist 🙂

Fazit:

Insgesamt ist dieses Buch wirklich schön. Es ist spannend, fantasiereich und doch nicht anstrengend. Es sorgt für angenehme Lesestunden, die einen zum Teil nach Schottland und zum Teil in die Anderswelt entführen und so dafür sorgen, dass man dem Alltag um sich herum entfliehen kann <3

Tácharan - Elfenzorn
Tácharan
Miriam Skovo
Selfpublisher
199

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