Rezensionen

Rezension zu Wyvern – Die Ohnmacht des Barden

Wyvern – Die Ohnmacht des Barden

Autor: Veronika Serwotka

Seiten: 416

Verlag: Eisermann Verlag

Klappentext:

Während den Attentätern von Tywlis der Prozess gemacht wird, leitet Canthar die Friedensverhandlungen mit den Reitern ein.
Tarik van Cohen fällt es nicht leicht, Fajeth und Quirin in der Stadt zurückzulassen. Doch der Ruf des Königswyvern führt ihn in den eisigen Norden. Gemeinsam mit der Reiterin Aura und den Barden Everard und Fyrndolf macht er sich auf den langen Weg ins Eisgebirge, um seinen Pakt mit Zo’vrax einzuhalten. Dabei stellen die Gefährten fest, dass nicht nur der geheuchelte Frieden Ohaeds in Gefahr ist, sondern auch die Einheit des Bundes der Sieben Länder selbst.

Meine Meinung:

In dieser Fortsetzung geht es wirklich so richtig spannend zu! Ich konnte es kaum erwarten, die weitere Reise von Tarik, Aura, Zo’vrax und den anderen mitzuerleben und Veronika hat mich nicht enttäuscht!

Es bleibt mindestens genauso spannend wie in den vorangegangenen Teilen, wobei ich als Leser im Verlauf der Geschichte ganz eindeutig merken konnte, dass sich das Abenteuer zuspitzt und es zu einem richtigen Showdown am Ende entwickeln wird.

Gleichzeitig finde ich, dass wir aus dieser Geschichte viel lernen können. Denn sie führt einem mit den verschiedenen Handlungsorten vor Augen, was in unserer Gesellschaft und Politik eher positiv zu sehen ist und was eher negatve Auswirkungen hat. Zum Beispiel wissen die Menschen in einer Gegend nur sehr wenig über ihre Mitmenschen in anderen Regionen und was in anderen Teilen des Landes geschieht und wie das alles zusammenhängt. Auch wird gezeigt, wie schnell man die Augen vor etwas verschließen kann, was man einfach nicht wahrhaben möchte – seien es nun Verbrechen oder Missstände oder ungerechte Eigenarten einer Person.

Diese Einblicke gelingen Veronika Servotka so spielend und macht doch darauf aufmerksam, wodurch ein Blick dafür im Leser erwacht und wer aufmerksam gelesen hat, wird viel aus dieser Geschichte gelernt haben. Leider gerät dadurch die ursprüngliche Geshcichte ein wenig in den Hintergrund, was etwas schade ist.

Das Ende dieser Reihe ist abchließend und lässt doch viel Spielraum, wie sich alles Weiterentwickeln wird. Dennoch fühle ich mich nicht im Regen stehen gelassen, sondern konnte auch selber mit einem zufriedenem Gefühl das Buch zur Seite legen.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin bleibt einfach mitreißend und ich konnte mich ziemlich schnell wieder in die Geschehnisse rund um die Wyvern und Königswyvern einfinden <3

Cover:

Das Cover passt unglaublich gut zu den ersten beiden Covern und zeigt gleichzeitig wundervoll was den Leser im dritten Band erwartet: das eisige Ohaed und über allem natürlich der Königswyvern!

Fazit:

Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen Abschluss einer tollen Fantasyreihe, welche den Leser nicht nur auf ein Abenteuer mit nimmt. Es ist spannend, herzlich und zeigt einem auf, was in unserer Gesellschaft gut und was schlecht läuft.

Wyvern - Die Ohnmacht des Barden
Wyvern
Veronika Serwotka
Eisermann Verlag
416

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